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25.02.2024
Ronald Börner

Die neue Inschrift der Marienquelle – Andreas Bergers Wunsch wird erfüllt

Im Mitteilungsblatt 2/2023 haben wir von den vielen mühseligen Schritten seit 2022 zur Genehmigung der Wiederherstellung der historischen Inschrift an der Marienquelle berichtet. Inzwischen hat es deutliche Fortschritte gegeben:

  • Nach einem Einspruch des Amts für Stadtgrün und Gewässer (ASG) zur denkmalrechtlichen Genehmigung gab es weitere Abstimmungen zwischen den Ämtern und mit Hilfe unserer Zuarbeit wurde ein neuer Antrag gestellt, der vom Landesamt für Denkmalpflege (LfD) kurzfristig genehmigt wurde.
  • Auf dieser Basis haben wir zusammen mit dem Steinmetzbetrieb eine Schrift-Schablone gefertigt und zur Freigabe vorgelegt.
  • Vom Regionalverantwortlichen des LfD und dem zuständigen Denkmalpfleger der Stadt Leipzig gab es Änderungswünsche.
  • Diese konnten wir mit den Denkmalpflegern im direkten Gesprächklären und die Details der künftigen Schrift definieren.
  • Letztlich konnte vor Weihnachten eine freigegebene Schriftschablone dem Steinmetz übergeben werden.

D. h., der Genehmigungsmarathon ist erst einmal absolviert – hurra! Wir sind jetzt bei der Ausführung.

Der Steinmetz hat bereits die beiden Steine bestellt, wird sie jetzt als Winterarbeit in seiner Werkstatt bearbeiten und die Schrift darauf ausführen. Sobald es das Wetter im Frühjahr zulässt erfolgen dann die Arbeiten vor Ort: Das Zurückarbeiten der Steine und der Einbau der neuen Steine – komplett mit Schrift. Natürlich werden die Ämter weiterhin all unsere Schritte akribisch begleiten und beobachten. Das wird aber die Fertigstellung nicht mehr infrage stellen.

Wir danken allen Spendern. Ohne die Initiative der Familie Berger wäre es nicht zu diesem Startsignal gekommen. Unser Verein hatte die Verantwortung für die Realisierung der Inschrift – und damit des Spendenzweckes – sowie die Beisteuerung evtl. fehlender Mittel übernommen. Die bisherigen Spenden reichen tatsächlich nicht. Es kann (und soll, und darf) weiterhin aufs Vereinskonto unter dem Stichwort 'Inschrift Quelle' gespendet werden.

Einen ersten Vorgeschmack auf die fertige Quelle zeigen die Fotos vom jetzigen Zustand sowie ein Entwurf der Schriftschablone. Unsere erste Veranstaltung an der Marienquelle mit neuer Inschrift soll das Johannisfest am 24. Juni sein.

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